Ziel und Effekt
Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe soll dieser Reflexionsraum dazu beitragen, Belastungen im Arbeitskontext zu minimieren. Das übergeordenete Ziel ist die langfristige Qualitätssicherung des individuellen und gemeinsamen Handelns sowie eine hohe Arbeitszufriedenheit.
Ein Raum für Vieles
Dafür wird ein geschützter Rahmen geschaffen, in dem mit etwas Abstand auf den eigenen Arbeitsalltag geschaut werden kann. Vieles, was sonst wenig Platz findet, darf in diesem Raum sein: Herausforderndes, Emotionales, Persönliches, Zwischenmenschliches, Reflexionen über Arbeitsbedingungen, Organisationsstrukturen, (politische) Ausrichtungen und vieles mehr. Es darf Frust abgeladen, Kraft getankt und nach Lösungen gesucht werden. All das kann auf individueller, gruppenbezogener sowie struktureller Ebene passieren.
Unsere Haltung und Arbeitsweise
Unsere Rolle als Supervisor:innen ist es, diesen Rahmen zu kreieren und zu halten. Darin sind wir empathisch, offen und prozessorientiert. Wir spiegeln Gehörtes, setzen Impulse und bringen einen hierarchiekritischen Blick mit ein. Unsere Aufgabe ist es, die vielfältigen Prozesse methodisch sinnvoll zu begleiten und bei Lösungs- und Entscheidungsfindungen zu unterstützen.
Dabei arbeiten wir je nach Gruppengröße, Häufigkeit und Länge der Treffen allein oder zu zweit. Es gibt außerdem spezielle Formen der Supervision wie Einzelsupervision und Fallsupervision – sprecht uns bei (An-)Fragen in diese Richtung gern an.